Samstag, 08.12.2018 | 17:00 Uhr

Weltklassik am Klavier – Die Phantasie der Leidenschaft!

GAIDAR BESKEMBIROV spielt SCHUMANN und RACHMANINOW

„Weltklassik am Klavier – die Mondscheinsonate – und ein Selbstporträt!“

„Weltklassik am Klavier – Die Phantasie der Leidenschaft!“

ROBERT SCHUMANN
Allegro h-Moll op. 8
Fantasie op. 17
I. Durchaus fantastisch und leidenschaftlich vorzutragen C-Dur
II. Mässig, durchaus energisch Es-Dur
III. Langsam, getragen, durchweg leise zu halten C-Dur

– Pause –

FRÉDÉRIC CHOPIN
Aus: Nocturne op. 32
H-Dur Nr. 1

SERGEJ RACHMANINOW
Sonate Nr. 1 d-Moll op. 28
1. Allegro moderato
2. Lento
3. Allegro molto

GAIDAR BESKEMBIROV
Schon früh wurde bei dem jungen Musiker Gaidar Beskembirov ein außergewöhnliches Talent für die Musik und das Klavierspiel entdeckt. Seinen ersten Klavierabend gab er schon mit 10 Jahren und mit 14 Jahren begann er mit Orchestern zu spielen. Seitdem führten ihn Tourneen nach Asien und durch ganz Europa. Besonders nennenswert war die Zusammenarbeit mit den Symphonischen Orchestern von Sankt Petersburg, Togliatti und Kasan.
Im Jahr 2009 gewann Gaidar Beskembirov den 1. Preis beim Kabalewskij Klavierwettbewerb. Während seines Studiums an der Kasaner Musikhochschule wurde Gaidar mit weiteren Preisen bei mehreren Klavierwettbewerben ausgezeichnet. Seit 2015 absolviert er sein Solistenstudium an der Freiburger Hochschule für Musik bei Prof. Le Sage. 2017 gewann er den 1. Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb Lepthien in Freiburg.

„Weltklassik am Klavier – Die Phantasie der Leidenschaft!“
Die C-Dur-Phantasie von Schumann begeistert – und ist eines der monumentalsten Werke für das Klavier (1836). Von erstem bis zum letzten Laut ist sie von leidenschaftlichem und romantischen Pathos durchwirkt. Als eines der virtuosesten Werke von Schumann ist diese Phantasie so von Vergeistigung voll, dass sie den Werken Beethovens ebenbürtig und seiner der Widmung wirklich würdig ist.

Zu den eher philosophischen Werken gehört die 1. Klaviersonate in d-Moll von Rachmaninow. Hier finden sich Tiefe und die Spannung des suchenden Gedankens und helles, lyrisches Pathos und auch Unruhe des emotionalen Tones. Geschrieben wurde sie übrigens Anfang 1907, nachdem die 2. Sinfonie im Entwurf schon beendet war..

 

Bildrechte: David Ahvlediani

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